Ehrenzeichen für Pauline Gschwandtner

Große Freude im Team der WALDVIERTEL AKADEMIE. Vorsitzende-Stellvertreterin Pauline Gschwandtner wurde am 11. Dezember 2018 in St. Pölten von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich verliehen.

DSC02025Als wacher Geist und verdienstvolle Waldviertlerin wurde Pauline Gschwandtner aus Groß Burgstall auf Anregung des Vorsitzenden Ernst Wurz 2006 als Schriftführerin in den Vorstand der WALDVIERTEL AKADEMIE gewählt. Seit Beginn weg ist sie stets auf der Suche nach neuen Kooperationsmöglichkeiten und als glühende Waldviertel-Botschafterin unterwegs. 2009 wurde sie auch zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, jene Funktion, die sie bis heute inne hat.

2011 hat Gschwandtner auch das Projekt „Kultur trifft Wirtschaft“ ins Leben gerufen. Durch Besuche bei Unternehmen und Leitbetrieben im Waldviertel wird der Austausch zwischen Kultur und Wirtschaft gefördert, gleichzeitig aber auch über aktuelle Trends, Geschäftsideen und Entwicklungen informiert. Die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbetrieben ist ein wichtiges Anliegen von Gschwandtner, bis 2015 war sie auch – 25 Jahre lang – Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ Horn. Den damaligen Dankesworten von Werner Groiß kann sich die WALDVIERTEL AKADEMIE nur anschließen: „Sie ist eine Frau der Tat, nicht der großen Worte.“ Seit einigen Jahren ist Gschwandtner auch Vorsitzende des Hilfswerks in Horn. „Wir gratulieren Pauline zu dieser mehr als verdienten Auszeichnung und freuen uns, mit ihr auch weiterhin als wertvollen Puzzlestein im Team unserer Organisation zusammenzuarbeiten“, so Geschäftsführer Christoph Mayer.

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Sommergespräche-Programm online

Bereits zum 34. Mal gehen die Internationalen Sommergespräche der WALDVIERTEL AKADEMIE in diesem Jahr über die Bühne. Von 30. August bis 2. September 2018 steht dabei das Thema „Woran glauben wir noch? Unsere Sehnsucht nach Wahrheit, Vertrauen und Sicherheit“ im Mittelpunkt.

Erneut konnten für die Sommergespräche hochkarätige Referentinnen und Referenten gewonnen werden. Den Eröffnungsvortrag auf Schloss Weitra wird der renommierte Mediziner und Theologe Johannes Huber, der das Publikum schon 2011 begeistert hat, halten.

Aber auch an den Folgetagen bietet das Programm viele Höhepunkte. Freitagvormittag diskutieren Philosoph Peter Kampits, Moraltheologe Matthias Beck und Mathematiker Rudolf Taschner im Rathaus Weitra. Der Nachmittag ist dem Thema Wirtschaft gewidmet. Gastgeber wird die Firma Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H. in Gmünd sein. Als Diskutanten zum Thema „Warum Vertrauen wichtig ist. Was die Wirtschaft für unsere Sicherheit tun kann“ wurden WIFO-Chef Christoph Badelt sowie die Unternehmer Christof Kastner, Stefan Graf und Rainer Neuwirth fixiert.

Der Freitagabend steht traditionell im Zeichen des Films. Gemeinsam mit dem Filmforum Gmünd wird in den Waldviertler Kinos Gmünd „Zeit für Utopien“ gezeigt. Regisseur Kurt Langbein wird an diesem Abend auch anwesend sein und im Anschluss über seinen Film sprechen.

Am Samstag, 1. September, ist wieder das Rathaus Weitra Mittelpunkt der Diskussionen. Der ehemalige Präsident des Österreichischen Nationalrates Andreas Khol, Pensionistenverband-Präsident Peter Kostelka und die Politologin Karin Praprotnik diskutieren vormittags zu „Die Sehnsucht nach Veränderung. Droht das Ende der Demokratie?“. Am Nachmittag sprechen Migrationsforscherin Gudrun Biffl, Sozialwissenschafter Bernd Marin und die Journalistin Anneliese Rohrer über „Sensationen und Zeitungsenten. Medien und Wissenschaft in Zeiten von Fake News und Alternative Facts.“

Erstmalig wird auch Waidhofen/Thaya Bestandteil der Sommergespräche sein. Im Theater an der Mauer wird am Samstagabend eine Weltpremiere über die Bühne gehen. Die beiden Journalisten Martin Haidinger und Reinhard Linke präsentieren ihren – eigens für die Sommergespräche ausgearbeiteten – humorvoll-literarischen Abend „Zeitungsente und Grubenhund“. Musikalisch unterstützt werden sie dabei von der jungen Musikerin Marlene Zimmerl.

Den Abschluss der diesjährigen Sommergespräche bildet das Sicherheitsmatinee in der Kaserne Weitra. Neben der Besichtigung des Führungssimulators steht dabei die Diskussion „Wem können wir noch vertrauen? Wie unsere (Daten-)Sicherheit garantiert wird“ auf dem Programm. Konstantin Lütgendorf, TÜPL-Kommandant, Datenschützer Hans G. Zeger und weitere werden zum Thema sprechen.

Das genaue Programm und weitere Informationen finden Sie auf www.waldviertelakademie.at

Kultur trifft Wirtschaft bei Appel GmbH

Einer Idee von Vorstandsmitglied und frühere „Frau in der Wirtschaft“-Bezirksvorsitzende Pauline Gschwandtner folgend, startete die WALDVIERTEL AKADEMIE im Dezember 2011 mit einem Besuch bei der Firma „fab4minds“ in Vitis das Projekt „Kultur trifft Wirtschaft“. Durch Betriebsbesuche wollen sich die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder aus den vier Waldviertler Bezirken über aktuelle Trends, aber auch über Geschäftsidee, Strukturen und Strategien von Vorzeige-Betrieben in der Region informieren.

Motivierte Betriebe und Organisationen in der Region kennen zu lernen – dies war die Grundidee, die zur Konzeption der Reihe „Kultur trifft Wirtschaft“ führte. Jährlich bis zu vier Betriebe sollen bei diesem Projekt auf dem Programm stehen, um sich direkt vor Ort ein Bild von deren Leistungen zu machen. „Leistungsfähige Betriebe schaffen Arbeitsplätze, Arbeitsplätze ermöglichen Wohnen und Leben in der Region, das wirksamste Mittel gegen Abwanderung,“ so der Vorsitzende Dr. Ernst Wurz.

Am 21. März folgte die WALDVIERTEL AKADEMIE einer Einladung zur Appel GmbH und kehrte so auch nach Vitis, dem Ausgangspunkt des Projektes, zurück. Geschäftsführer Helmut Hörmann führte die Vorstandsmitglieder durch das Unternehmen und sparte dabei auch nicht mit interessanten Fakten und Hintergrundinformationen. Vor mittlerweile 70 Jahren von Titus Appel in Wien gegründet, 1976 wurde die Filiale in Vitis eröffnet, mittlerweile verfügt der Installateur-, Fliesenleger-, Hafner- und Elektrobetrieb über fast 180 Arbeitnehmer und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 20 Millionen Euro. „Der direkte Kontakt zu den Kunden ist sehr wich

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tig und gefällt uns auch“, so Hörmann, dessen Mitarbeiter in ganz Österreich im Einsatz sind. Zwei Filialen sind auch nach wie vor in Wien geöffnet. „Letztendlich sind das unsere Wurzeln, auf die wir stolz sind“, so Hörmann.

Der Leitspruch „Appel – alles aus einer Hand“ wird dabei gelebt. Seit einigen Jahren ist auch eine visuelle 3D-Planung möglich, ein Geschäftsfeld der Zukunft. „90 % unserer Kunden nutzen das bereits, das wird sehr gut angenommen“,

 so Hörmann, der auch anmerkte: „Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern und Lehrlingen, erzählen Sie das weiter!“

„Ein attraktiver Arbeitgeber weit über das Waldviertel hinaus, der auch seit Jahren Lehrlinge ausbildet und so einen wertvollen Beitrag zur Fachkräfteausbildung im Waldviertel leistet“, war auch Vorsitzender Ernst Wurz vom Besuch begeistert.

Unser Lebens(T)raum Waldviertel

2018 ist ein sehr spannendes Jahr für die WALDVIERTEL AKADEMIE. Neben dem Jahresschwerpunkt „Woran glauben wir noch?“ und dem Internet-TV-Magazin „Thayatal.TV“ steht ein weiteres Projekt im Mittelpunkt: Lebens(T)raum Waldviertel.

Im Rahmen des Viertelfestival Waldviertel wurde das von Christoph Mayer konzipierte Projekt zur Umsetzung ausgewählt. Mit drei ganz konkreten Schwerpunkten – Kunst & Kultur, Arbeit & Wirtschaft sowie Genuss & Tourismus – soll die Vielfältigkeit des Waldviertels, der Lebensraum und Lebenstraum dieser Region dargestellt werden.

Dies geschieht in ganz besonderer Form. Aus rund 100 beleuchteten LED-Würfeln wird eine große Ausstellung konzipiert, die durch das Waldviertel wandert. Bei den jeweiligen Vernissagen werden auch bekannte Persönlichkeiten zu einem Expertengespräch über das Schwerpunkt-Thema eingeladen. So sind unter anderem Landeshauptmann aD Erwin Pröll, Thomas Samhaber, Christof Kastner, Thomas Sautner und viele andere zu Gast. „Die Umsetzung ist auch für uns eine große Herausforderung“, so Geschäftsführer Mayer, „am Ende werden wir aber fast 200 Ausstellungsobjekte aus den verschiedenen Disziplinen und mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen in der Gestaltung der Würfel zeigen können.“

Den Projektabschluss bildet am 31. Juli 2018 ein großes Kulturfest im Hof des Gründerhauses in Waidhofen/Thaya. Die genauen Termine und Inhalte finden Sie auch auf unserer Homepage. Interessierte Künstlerinnen und Künstler, Betriebe und Genussbotschafter können sich gerne unter office@waldviertelakademie.at melden.

Kinderrechte im Fokus

In einzigartiger und erstmaliger Kooperation von Amnesty International, WALDVIERTEL AKADEMIE und Kulturbrücke Fratres werden im Waldviertel Workshops für Schulen und Kindergärten zur Sensibilisierung des Themas Menschenrechte angeboten.

„Wir sind sehr stolz, hier Partner zu sein“, so Geschäftsführer Christoph Mayer, der sich schon sehr auf die Workshops im Mai freut: „Wir sind sehr gespannt, wie dieses Projekt abläuft und welche Ergebnisse entstehen.“ Im Vorjahr wurden ersten Kontakte mit den Projektpartnern geknüpft, schnell entwickelte sich ein Plan, der am Ende des Schuljahres 2017/18 umgesetzt wird.

In den zweistündigen Workshops, die für Schulen und Kindergärten angeboten werden, wird unter anderem folgenden Fragestellungen nachgegangen: Warum gibt es Kinderrechte? Und welche Rechte sind das? Was passiert, wenn diese Rechte nicht eingehalten werden? Mit viel Aktion und Spiel wird sich der Thematik der Menschenrechte angenähert, Spaß und der Raum für Kreativität stehen dabei im Mittelpunkt.

pexels-photo-296301.jpegEine Besonderheit ist auch die Nachbereitung: Die Kinder sollen in einer an den Workshop anschließenden Stunde jenes Recht, das ihnen am wichtigsten ist, basteln. Die daraus entstehenden Kunstwerke werden im Rahmen eines Kinderrechte-Thementages der Kulturbrücke Fratres am 16. Juni 2018, ab 15 Uhr im Museum Humanum in Fratres präsentiert und ausgestellt.

„Bildung ist eines unserer Steckenpferde“, so Mayer abschließend, „mit der Vermittlung von Kinderrechten wird hier ein weiterer Meilenstein gesetzt.“

Alexander Pointner: Mut zur Klarheit

Nach der gelungenen ersten Ausgabe der Waldviertler Vollmondgespräche mit Erni Mangold am 11. April kehrt die Veranstaltungsreihe am 4. Dezember mit der berührenden Lebensgeschichte des ehemaligen Skisprung-Nationalteam-Trainers Alexander Pointner nach Waidhofen zurück.

Was ist, wenn einem Erfolgstrainer, der gewohnt ist, perfekt zu organisieren, plötzlich jede Handlungsmöglichkeit genommen wird? Alexander Pointner, langjähriger Chefcoach der österreichischen Skispringer, steht nach einem Suizidversuch seiner Tochter vor den Scherben seines Lebens. Gemeinsam mit seiner Frau Angela erzählt er in seinem neuen Buch „Mut zur Klarheit. Woher die Kraft zum Weitermachen kommt“ von den schwierigen 13 Monaten, in denen sie um die Genesung ihrer Tochter ­– leider vergeblich – kämpften. Ein dramatisches Plädoyer für Offenheit, Beistand und Enttabuisierung sowie Entstigmatisierung von Suizid und Depression.

In jedem System, egal ob Firma oder Sportteam, geht es nicht nur um Profit oder Erfolg, sondern auch um die ganz persönliche Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen. Krisen bleiben dabei selten aus. Wie man mit solch einer traumatischen Erfahrung, wie dem Verlust seines eigenen Kindes, umgehen kann und woher die Kraft zum Weitermachen kommt, beschreibt Alexander Pointner mit seiner Frau Angela. Einen „Vorgeschmack“ darauf lieferten die beiden bereits beim großen Frühstück bei mir mit Claudia Stöckl auf Ö3 (hier nachhören!).

Tickets (Euro 8,00) zur Veranstaltung können unter office@waldviertelakademie.at oder 02842/537 37 (WALDVIERTEL AKADEMIE) erworben werden.

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(c) http://www.alexanderpointner.at

 

Programm mit vielen Highlights!

Bereits zum 33. Mal gehen die Internationalen Sommergespräche der WALDVIERTEL AKADEMIE in diesem Jahr über die Bühne. Neben nationalen und internationalen Kooperationen und einem spannenden und abwechslungsreichen Programm stehen vor allem auch eine Reihe hochkarätiger Expertinnen und Experten im Mittelpunkt.

„Die Welt von morgen. Europas Werte und unsere Zukunft“ lautet der Titel der Sommergespräche, die von 31. August bis 3. September in Weitra, Gmünd, Pürbach und Pfaffenschlag über die Bühne gehen. Werte & Zukunftsangst, Toleranz und Integration, Populismus und Extremismus, Arbeit und Wirtschaft und vieles mehr sind die zentralen Ansatzpunkte des viertägigen Symposiums, das neben Vorträgen und Diskussionen auch Filme, Exkursionen und einen Kulturabend bietet.

Als neue Veranstaltungsorte können 2017 das kubator Technology & Startup Center in Gmünd sowie die W.E.B Windenergie AG in Pfaffenschlag präsentiert werden. „Wir sind sehr stolz auf unsere vielen Kooperationen und die breite Basis, die wir damit schaffen“, so Geschäftsführer Christoph Mayer. Unter anderem wird auch wieder mit der Donau-Universität Krems, der Andrassy Universität Budapest, erstmals auch mit der Karls-Universität Prag und vielen regionalen Partnern, wie dem Wald4tler Hoftheater, der Schreibwerkstatt Waldviertel und der Neuen Mittelschule Weitra zusammengearbeitet.

Die Besucherinnen und Besucher – erneut werden rund 1000 erwartet – können sich auf viele bekannte Persönlichkeiten freuen. Unter anderem werden die Schriftsteller Robert Menasse und Robert Schindel, die Demokratieforscherin Ulrike Guérot, die Migrationsexpertin Gudrun Biffl, der Politologe Anton Pelinka, der Journalist Friedrich Orter, der Kriminalpsychologe Thomas Müller, der Religionspädagoge Ednan Aslan und viele mehr sprechen. „Wir haben auch 2017 ein sehr spannendes Programm zusammengestellt und freuen uns schon auf intensive Diskussionen“, so Mayer weiter.

Das genaue Programm sowie weitere Informationen zu Kooperationen und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie ab sofort auf www.waldviertelakademie.at.

In Krems wird Europa neu gedacht

Am 27. April wurde an der Donau-Universität Krems das Department für Europapolitik und Demokratieforschung, geleitet von der renommierten Wissenschafterin Ulrike Guérot, eröffnet. Geschäftsführer Christoph Mayer machte sich dabei ein erstes Bild der neuen Einrichtung.

„Europa ist ein zentraler Ankerpunkt unserer Universität“, so Rektor Friedrich Faulhammer bei seiner Eröffnungsrede, „deshalb war es ein logischer Schritt unsere Europakompetenz mit einem eigenen Department weiter auszubauen.“ „Ulrike Guérot brennt für die Entwicklung neuer Ideen für Europa, das werden sie noch sehen“, streute er der neuen Departmentleiterin Rosen.

Da Schriftsteller Robert Menasse, der zum Thema sprechen sollte, kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, fiel dem Münchner Soziologe Elmar Koenen die Ehre zuteil, die von Menasse zur Verfügung gestellte Rede vorzutragen. „Hier und jetzt wird ein neues Kapitel aufgeschlagen, der europapolitische Diskurs neu entfacht. Wir stehen vor einer historischen Stunde, as dritte und entscheidende Kapitel des europäischen Einigungsprozesses steht mit diesem Department bevor. Die Antwort auf das Europa der Nationalstaaten ist das Europa der Regionen unter einem gemeinsamen Dach der Europäischen Union. Vielleicht wird man bald sagen können: Hier in Krems wurde Europa neu gegründet.“

Die Politikwissenschafterin Guérot, die im September auch bei den 33. Internationalen Sommergesprächen der WALDVIERTEL AKADEMIE sprechen wird, selbst, bedankte sich beim Land Niederösterreich. „Es war die Entscheidung des Landes, dem Nachdenken und Forschen über Europa mehr Raum zu geben. Die Neugierde und der Wissensdurst haben mich zur Europaforschung in die Wachau gebracht. Europa muss umgebaut und renoviert werden, damit es wieder für die Menschen passt und sie sich nicht abwenden.“ Dafür seien bereits einige Projekte in Planung, so Guérot, die sich auf eine erfolgreiche Umsetzung freut.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in ihren Ausführungen, dass sie nicht nur eine begeisterte Niederösterreicherin sei, sondern vor allem auch eine begeisterte Europäerin. „Es gibt viele Sorgen und Ängste. Aber der Föderalismus ist der beste Schutz, weil die Macht verteilt und nah am Menschen ist, das spricht für ein Europa der Regionen.“

Abgeschlossen wurde die offizielle Eröffnung mit dem Kunstprojekt Amikejo und einer Performance der Schöpferin Valeska Peschke, die mit ihrer Rauminstallation eines europäischen Vulkans im Audimax für Aufsehen sorgte.

„Waldviertler Original“ wurde 60!

Seit mittlerweile 33 Jahren steht er als Vorsitzender an der Spitze unserer Organisation, in der Vorwoche feierte Ernst Wurz seinen 60. Geburtstag. 

Anlässlich des Jubiläums stellte sich der Vorstand der WALDVIERTEL AKADEMIE letzte Woche mit einem Präsent bei seinem Obmann Ernst Wurz ein. Wurz, 1957 in Gmünd geboren, kann auf erfolgreiche sechs Jahrzehnte zurückblicken. Nach dem BRG in Krems absolvierte er das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Wien, wo er 1982 promovierte. Nach Gerichtspraxis und Präsenzdienst heuerte das „Waldviertler Original“ bei der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien an, eher er 1998 auch beruflich zurück ins Waldviertel kehrte. Nach Stationen bei der Raiffeisenbank Oberes Waldviertel und der Waldviertler Sparkasse fand er 2001 als Personalmanager bei Pollmann Austria in Karlstein seine Berufung.

Schon während seiner Mittelschulzeit engagierte sich Wurz politisch, während des Studiums und danach war und ist er bei der Jungen ÖVP sowie bei der Volkspartei in Waldenstein, Gmünd und Hirschbach, wo er auch heute noch geschäftsführender Gemeinderat ist, tätig. 1984 gründete er gemeinsam mit Adi Kastner und Karl Trischler die WALDVIERTEL AKADEMIE. Noch heute erzählt Wurz gerne die Geschichte: „Ich habe damals in meinem jugendlichen Leichtsinn für ein Jahr als Obmann zugesagt“. An der erfolgreichen Entwicklung der Kultur- und Bildungsinitiative ist er auch nach 33 Jahren als Vorsitzender nach wie vor federführend beteiligt.

Im Rahmen einer Feierlichkeit in der Kleinkunstbühne Hirschbach bedankten sich die Vorstandsmitglieder der WALDVIERTEL AKADEMIE nun für sein jahrzehntelanges Engagement und seinen Kampf für Bildung, Kultur und die Region, welcher in den letzten Jahren auch mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen belohnt wurde. „Wir sind sehr froh, dass wir dich an der Spitze haben dürfen“, so Obmann-Stv. Pauline Gschwandtner, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen neben einer Collage auch das „Waldviertler Original“ in Waldviertler Granit als Geschenk übergab.

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Kulturmanagement-Tag 2017

In den letzten Wochen ist es etwas ruhig auf unserem Blog geworden. Das liegt und lag daran, dass wir intensiv mit unserem Programm beschäftigt und gleichzeitig auch viel in ganz Niederösterreich und Wien unterwegs sind. Über eine dieser Veranstaltungen wollen wir kurz berichten.

Am 5. April veranstaltet das Institut für Kulturkonzepte bei der IG Architektur in der Gumpendorfer Straße in Wien seinen alljährlichen Kulturmanagement-Tag. „Finden, liken, teilen – Digitale Kommunikation im Kulturbetrieb“ lautete der Titel des eintägigen Seminars, das mit #kmtag natürlich auch gleich seinen eigenen Hashtag bekam.

Karin Wöhrer, diplomierte Kommunikationsberaterin, führte als erste Referentin in das Thema ein. „Bevor es los geht … Wieviel (online-)Marketing braucht Kultur?“ war der vielsagende Titel der sehr interessanten Ausführungen. Wöhrer gab zahlreiche Tipps, wie eine gute Online-Marketing-Strategie aussieht und wie diese auch umgesetzt werden kann. Dabei stand stets eine wichtige Frage im Mittelpunkt: Wie kann guter und relevanter Content geschaffen werden.

Längst kein Unbekannter mehr, ist Christian Henner-Fehr. Mit seinem Kulturmanagement-Blog ist er ein Vorreiter und wichtiger Impulsgeber für die gesamte Branche und weit darüber hinaus. „Die Zukunft ist jetzt. Was digitales Marketing schon jetzt alles kann“ war der Titel seines Referats, das sich unter anderem mit dem Status Quo von Social Media Marketing und den dazugehörigen Zukunftsaussichten beschäftigte.

Der Nachmittag wurde zunächst von Anne Aschenbrenner gestaltet. Die Bloggerin und Kulturjournalistin zeigte anhand von Best-Practice-Beispielen auf, über welche Eigenschaften ein erfolgreicher Blog verfügen kann und muss.

Zum Abschluss diskutierten Laura Böhler (Ticket Gretchen), Larissa Kopp und Rolf Wienkötter (KHM Stories) und Wolfgang Schreiner (NOUS) die Frage „Was können Kultur-Apps heutzutage und wie nutzen sie den UserInnen?“. Dabei wurde ein spannender Einblick in erfolgreiche Apps gegeben und auch interessante Hintergrundberichte – von den strategischen Herausforderungen bis zu den Kosten und Erfolgskontrolle – gegeben.

Mit dem #kmtag hat das Institut für Kulturkonzepte wieder einen äußerst kurzweiligen Einblick in die aktuellen Herausforderungen der Branche gegeben. Digitale Kommunikation im Kulturbetrieb ist für alle Unternehmen und Institutionen unerlässlich, die Möglichkeiten sind enorm – auf jeden Fall eine große und spannende Herausforderung.

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