Humorvoller Abend mit Ursula Strauss

Vor drei Jahren hat die WALDVIERTEL AKADEMIE die Reihe „Waldviertler Vollmondgespräche“ ins Leben gerufen. Bei dieser Serie erzählen Persönlichkeiten aus und über ihr Leben. Am 18. Februar war die bekannte Schauspielerin Ursula Strauss in Waidhofen/Thaya zu Gast.

 Rund 200 Interessierte ließen es sich nicht nehmen, Strauss, die auch ihr neues Buch „Warum ich nicht mehr fliegen kann und wie ich gegen Zwerge kämpfte“ und ihre Mitautorin Doris Priesching mit im Gepäck hatte, im Waidhofner Stadtsaal zu lauschen. Die beiden Damen wussten von Beginn weg, das Publikum zu unterhalten, gaben intime Einblicke in das Leben des Schauspielstars und sorgten mit ihrer humorvollen Art für viele Lacher im Saal.

Vollmondgespraeche_Straus_17Das Buch sei in drei Kapitel untergliedert, so Priesching, in „wie ich wurde“, „was ich bin“ und „was soll das?“. Auf die Frage „Wie wurdest du?“ hatte Straus sogleich eine Antwort parat: „In Italien am Strand haben meine Eltern gesagt, aber das ist e okay.“ Das Buch sollte aber keinesfalls als Biografie angesehen werden, immerhin „werde ich heuer 45 und hoffe, dass noch etwas kommt“, so Strauss weiter.

Die Schauspielerin sprach über das Kennenlernen ihrer Eltern und ihre Familiengeschichte, über ihre Hasen, die Erstkommunion, Beichte, die Schauspielschule, ihren Beruf und vieles mehr. „Ich bin sehr dankbar, mit einem Beruf überleben zu können, der mir so Spaß macht“, so Strauss, „aber natürlich muss man auch sehr fit sein, mit Kritik umgehen lernen und Öffentlichkeit ist natürlich auch nicht unanstrengend.“  Für Strauss war von Beginn an klar, dass sie Schauspielerin werden wollte, dennoch absolvierte sie zunächst die Kindergartenschule, „weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass die kleine Uschi aus Pöchlarn die Bühne erobert.“ Tat sie dann aber doch und das sehr erfolgreich und mit vielen Preisen gekrönt. „Es gibt im Leben kein Rezept, dem man folgen soll“, so Strauss weiter, „jeder muss seinen Weg gehen und seinem Gefühl vertrauen.“

Auch zu aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen bezog Strauss Stellung. „Ich finde, jeder hat eine Verantwortung in der Gesellschaft. Wir verlernen gerade die Lust am gemeinsamen Austausch, an Reibungen. Das Positionsgestehe ist einfach falsch.“

Im Anschluss an das Gespräch zwischen Priesching und Strauss und einigen Fragen aus dem Publikum standen die beiden Gäste natürlich noch für Bücherwidmungen und Fotos zur Verfügung. Eine Möglichkeit, die von den Teilnehmern zahlreich genützt wurde. „Ein wunderbarer Auftakt in das Veranstaltungsjahr 2019“, so WALDVIERTEL AKADEMIE-Geschäftsführer Christoph Mayer, „wir wollen mit dieser Reihe Inspirationen liefern und bekannte Persönlichkeiten nach ihren Erfolgsrezepten und ihren Lebensweg befragen. Der große Andrang zeigt, dass das Format ein wichtiger Bestandteil unseres Programmes ist.“

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