Schwerpunkt 2019: Grenzen

Nach „Woran glauben wir noch? Unsere Sehnsucht nach Wahrheit, Vertrauen und Sicherheit“ (2018), „Die Welt von morgen. Europas Werte und unsere Zukunft“ (2017) und „Was braucht der Mensch? Unser Leben zwischen Hoffnung und Chancen“ (2016)“ verschreibt sich die WALDVIERTEL AKADEMIE auch im nächsten Jahr einem wichtigen grundsätzlichen Thema. Unter dem Titel „Grenzen. Erkennen. Verbinden. Überwinden“ wird erneut eine Vielzahl an Veranstaltungen stattfinden.

Der Begriff der Grenze ist in unserem täglichen Leben allgegenwärtig. Aber was ist eigentlich eine Grenze? Und wie wird sie definiert?

Grenze – ein Wort, unzählige Definitionen, ein fast grenzenloser Begriff. Abstammend aus dem Altslawischen bezeichnet es eine Trennlinie, eine Trennfläche oder den Rand eines Raumes. Jedoch existieren verschiedene Arten und Formen von Grenzen. 30 Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ widmet sich die WALDVIERTEL AKADEMIE spannenden Grenz-Themen in all ihrer Vielfältigkeit.

asphalt-beratung-chucks-1477538.jpgGrenzen definieren ein Gebiet, und sie grenzen dieses von einem anderen ab. Grenzen haben aber nicht nur die Funktion, etwas zu trennen, sondern sie sind eine wichtige Verbindung zwischen innen und außen. Räumlich gesehen verlaufen Grenzen auch nicht nur am Rande, sondern sie existieren kreuz und quer auch innerhalb eines Landes und eines Kontinents.

Grenzen haben auch ihre Notwendigkeit. Sie bilden für unser Leben die Ausgangslage für ein produktives Miteinander. Sie definieren die Regeln und die persönliche Freiheit eines jeden einzelnen Menschen. Grenzen ermöglichen Orientierung, stiften Identität, bieten Schutz und Stabilität für die Gesellschaft. Sie dienen nicht nur dazu, sich voneinander abzugrenzen, sondern sie wecken auch die Neugierde auf die andere Seite jenseits der Trennlinie. Das Überwinden von Grenzen kann zu Fortschritt und Neuerungen, aber auch zu Gewalt und Missbrauch führen.

Es gibt kaum einen Bereich, der nicht von Grenzen berührt wird. Es gibt geografische und kulturelle Grenzen, soziale, sprachliche und ethnische, körperliche und mentale, medizinische, persönliche und gemeinsame, sichtbare und unsichtbare. An der Grenzlinie selbst können wir die Unterschiede erleben. Die letzte Grenze des Menschseins ist die Schwelle vom Leben zum Tod.

graustufen-gruppe-hande-1266005.jpgAber Grenzen sind nicht starr. Sie können verschoben werden, unterliegen der jeweiligen Zeit und Gesellschaft. Grenzen können aktiv gestaltet und verändert werden. Deshalb widmet sich die WALDVIERTEL AKADEMIE im Jahr 2019 diesem Begriff, der unser gesamtes Leben beeinflusst, in vielfältiger Weise. Wirtschaft, Bildung, Finanzen und Nachhaltigkeit, Europa und Migration, Tabus und Gesellschaft stehen dabei ebenso auf dem Programm wie die Grenzen des Menschen selbst.

Wir wollen mit diesen „Grenzziehungen“ einerseits aufrütteln und anregen, sich mit den persönlichen Grenzen auseinanderzusetzen und andererseits zu Grenzüberschreitungen aufrufen. Die WALDVIERTEL AKADEMIE wird zu diesem Thema erneut eine Vielzahl an Veranstaltungen im Waldviertel, Krems, St. Pölten und Wien durchführen, nähere Informationen dazu finden Sie Ende Jänner auf unserer Homepage. Auf jeden Fall schon jetzt vormerken: Die Internationalen Sommergespräche finden von 29. August bis 1. September 2019 statt.

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